In den letzten Jahren hat sich ein tiefgreifender Wandel im Denken über Gesundheit und Medizin vollzogen. Die Öffentlichkeit fordert eine Medizin, die nachvollziehbar ist. Intelligente Menschen stellen Fragen wie: „Wenn die Schulmedizin wirklich wirksam wäre, warum sind dann so viele Menschen von Herzkrankheiten und Krebs betroffen, wo sie doch vor nur zwei Generationen noch selten waren? Warum sind die Schulklassen voller Kinder mit Asthma und ADT?“ Diese Krankheiten waren einst die Ausnahme. Aus solchen Fragen erwächst der Trend zu einer ganzheitlicheren Sichtweise. Der Grundgedanke des Holismus ist, dass jeder Mensch ein integriertes Ganzes bildet. Das heißt, wir sind nicht in einzelne Teile zersplittert, von denen jeder eine bestimmte Krankheit oder Diagnosekategorie aufweist.